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	<title>Übersetzer-Branche Archive - Macfarlane International Business Services</title>
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	<title>Übersetzer-Branche Archive - Macfarlane International Business Services</title>
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		<title>Pandemie vorbei. Was nun?</title>
		<link>https://www.macfarlane-international.de/2021/07/15/pandemie-vorbei-was-nun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bruce Macfarlane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 09:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzer-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Zukunftsperspektive für die Übersetzerbranche nach der Corona-Krise Man mag derzeit die weltweite Pandemielage unterschiedlich einschätzen. Beinahe anderthalb Jahre Corona-Ausnahmezustand liegen schließlich schon zurück. Und nun ist von der Vorherrschaft der Delta-Variante die Rede. Auch auf Bundesebene breitet sich die Delta-Variante des Coronavirus trotz voranschreitender Impfkampagne aus und könnte zu&#8230;</p>
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<p><strong><strong><em>Eine Zukunftsperspektive für die Übersetzerbranche nach der Corona-Krise</em></strong></strong></p>



<p>Man mag derzeit die weltweite Pandemielage unterschiedlich einschätzen. Beinahe anderthalb Jahre Corona-Ausnahmezustand liegen schließlich schon zurück. Und nun ist von der Vorherrschaft der Delta-Variante die Rede. Auch auf Bundesebene breitet sich die Delta-Variante des Coronavirus trotz voranschreitender Impfkampagne aus und könnte zu einer vierten Welle werden. Doch es wäre kurzsichtig, würde man sich nicht jetzt schon darüber Gedanken machen was nach dem coronamäßigen Ausnahmezustand ist. Auch Experten und Zukunftsforscher setzen sich mehr oder weniger intensiv mit dieser Frage auseinander und versuchen diese aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Sicht zu beleuchten.</p>



<p>Zu Beginn der Pandemie und im Laufe der Jahres 2020 wurde eine ganze Reihe von Berufsgruppen und Branchen aufs Härteste getroffen. Mitunter konnten sich die ein oder Anderen inzwischen erholen bzw. konnten vom Notbetrieb wieder auf Normalbetrieb umstellen. Seit Juni diesen Jahres können Dolmetscher in Rheinland-Pfalz offiziell wieder unter Hygieneauflagen in Präsenz praktizieren. Der Erholungsvorgang geht in der Übersetzer- und Dolmetscherbranche insgesamt aber eher schleppend vonstatten. Dennoch muss man sich fragen was die Perpektiven und Aussichten der Übersetzer und Dolmetscher in einer präpandemischen Epoche mit sich bringen. Sie bietet nämlich Chance und Herausforderung zugleich.</p>



<p><strong>&#8222;Neuland&#8220; Internet</strong></p>



<p>Die Pandemie hat in der Bundesrepublik grundsätzliche Probleme hervorgehoben und verstärkt. Die Digitalisierung geht besonders auf der Bildungsebene, sowie auf der wirtschaftlichen sehr zäh vonstatten. Die darunter Leidenden sind u.a. Schülerinnen und Schüler und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in kleineren Betrieben, die auf einen reibungslosen, digitalen Zugang angewiesen sind. Quasi über Nacht mussten ganze Branchen plötzlich auf Onlinebetrieb umgestellt werden. Oftmals mehr schlecht als recht. Diejenigen Berufsgruppen oder Dienstleister, die einen Präsensbetrieb voraussetzen waren erstmal&nbsp; die Verlierer der Krise. So zum Beispiel die Gastronomen, Friseure, Hoteliere etc. Die Gewinner waren Zoom und co. Tools, die den Berufsalltag während der Pandemie einigermaßen normalisieren sollten oder zumindest überhaupt ermöglichen. Die Nachfrage für solche oder ähnliche Tools explodierte sozusagen. Dolmetscher taten sich erst einmal schwer unter diesen gegebenen Umständen eine qualitiativ gleichwertige Arbeit liefern zu können. Schwache Verbindungen oder mangelnden technische Voraussetzungen gefährden einen einwandfreien Übersetzungsbetrieb und erschweren somit Kommunikation auf internationaler Ebene.</p>



<p>Diesem Problem soll nun gezielt entgegengewirkt werden. KI ist die Antwort der Tech-Konzerne auf derartige Schwierigkeiten. Jüngst hat nun ein Tech-Start-up aus Karlsruhe ein System für maschinelles Übersetzen in Echtzeit entwickelt. In Videokonferenzen sollen nun in Zukunft  eine Unterhaltung problemlos und automatisiert per Untertitel übersetzt werden und somit eine nahtlose Kommunikation stattfinden. Der Global Player Zoom hat nun im Juni offfiziell angekündigt das Karlsruher <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kites-zoom-kauft-karlsruher-start-up-fuer-echtzeit-uebersetzungen-a-8ccb49d2-c969-49ad-9130-306a9a8c62db" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Start-up </a>mit seiner innovativen Software sich ins Unternehmen zu holen.</p>



<p><strong>Mensch oder Maschine?</strong></p>



<p>Es scheint so als sei mal wieder die KI-basierte Lösung gegenüber der menschlichen Übersetzungsdienstleistung&nbsp; dominant. Ist die Maschine, die den Dolmetscher ersetzt also nicht mehr länger Zukunftsmusik? DeepL und andere Programme sind inzwischen längst zu Übersetzungsdiensten für den Allzweck geworden.</p>



<p>Man sollte sich nicht täuschen lassen. Solche technischen Innovationen stellen noch lange keine ernsthafte Gefahr für das klassische Berufsprofil des Übersetzers bzw. des Dolmetschers dar. Bei der Entwicklung, Prüfung und dem Training solcher Neuerungen spielt immer noch der Mensch die Hauptrolle. Rein qualitativ sind „menschliche“&nbsp; Übersetzungen unabdingbar, da KI-basierte Übersetzungen nicht den Service einer Nuancierung oder einer inhatlichen, qualitativen Schwerpunktsetzung verfügen.</p>



<p>Übersetzer und Dolmetscher sollten daher weniger in feindseeliger Rivalität mit automatisierten Übersetzungssoftwares stehen, sondern in Zukunft mit diesen kooperieren. Um professionelle Übersetzungen in Zukunft schneller und zuverlässiger zu liefern können Übersetzer und Dolmetscher von derartigen Programmen profitieren. Ergebnisse können immer noch von menschlicher Hand zur Perfektion gebracht werden. Und solange profesionelle Sprachdienstleister immer wieder unter Beweis stellen, dass sie für die Businesswelt schlichtweg unverzichtbar sind, bleiben sie es auch.</p>



<p><strong>Technische Rahmenbedingungen</strong></p>



<p>Insgesamt hat die Coronakrise aufgezeigt, dass in Sachen Digitalisierung die deutsche Infrastruktur deutlich hinterherhinkt. Auch die Sprachdiensteistungsbranche zeigte deutliche Defizite. Oftmals mussten kreative Lösungen her, wie man einwandfreie Übersetzungen trotz räumlicher Distanz ermöglichen konnte. In der Praxis bedeute es z.B. die Einrichtung von Dolmetscheranlagen, sogenannten Dolmetscher-Hubs in denen Dolmetscher und Übersetzer Remote, also nicht in unmittelbarer Nähe der Konferenz, übersetzen können. Dazu betreuen Techniker vor Ort das zu übersetzende Event und ermöglichen hochwertige Audio- und Videoqualität für den Übersetzer, der sich so nicht weiter um die technischen Rahmenbedingungen sorgen muss.</p>



<p>Aber nicht immer hat ein freiberuflicher Übersetzer die Möglichkeit auf so eine technische Innovation zugreifen zu können. Hier gilt: Beim Simultandolmetschen von zuhause aus sollten die technischen Rahmendingungen stimmen. Das heißt konkret, dass Dolmetscher dafür Sorge zu tragen haben, dass die Hardware und Software für Onlinekonferenzen die bestmöglichen Ergebnisse liefert. Die Krise hat gezeigt wie entscheidend es sein kann eine technisch profesionelle Ausstattung zu besitzen. Dabei kann schon ein gut funktionierendes Internet einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmachen. Daher: Auch in Zukunft sollten Übersetzer und Dolmetscher für den Onlinebetrieb besser gerüstet sein und deshalb technisch aufstocken. Professionelle Kamera, großer Monitor,  LED-Lichter und ein seperates Mikrofon werden die Sprachdienstleistung optimieren. Wenn also Betriebe oder Unternehmen sich entschließen Konferenzen oder Meetings auch in Zukunft im Onlinebetrieb zu lassen bzw. über Tools, wie Zoom, dann sollten Übersetzer hierfür stets gerüstet sein.</p>



<p><strong>Beruf mit Perspektive</strong></p>



<p>Es ist in der näheren Vergangenheit immer wieder deutlich geworden, dass Übersetzer bzw. Dolmetscher in staatlichen Verantwortungsbereichen oder in Krisen-Schnittstellen systemrelevant sind. Gerade im Gesundheitswesen ermöglichten sie eine eindeutige Übermittlung von entscheidenden Informationen in Pandemiezeiten. In Schlüsselpositionen gewährleisten sie eine gute und schnelle internationale Kommunikation für Unternehmen, Konzerne und sogar ganze Regierungen. Aktuell&nbsp; fordert der BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer) einen verstärkten Einsatz von qualifizierten Übersetzern für die Impfkampagne um auch den nichtdeutsch-sprachigen Bervölkerungsanteil in der Bundesrepublik besser erreichen zu können. Damit ermögliche diese die Überwindung von Sprachbarrieren und beschleunigen dadurch im Besten Fall die Impfquote im Land.</p>



<p>Die Übersetzer- und Dolmetscherbranche kann man daher zurecht als systemrelevant einstufen. Sie bilden eine wichtige Schnittstelle und erweisen sich mehr und mehr als unverzichtbare Berufsgruppe in einer weltweiten Krise. Auch in Zukunft sollten Dolmetscher und Übersetzer als wichtige Partner in Wirtschaft, Politik und im Gesundheitswesen angesehen und involviert werden. Es bietet sich hier also eine Chance, dass die Branche der Sprachdienstleister nicht nur als systemrelevant, sondern auch als staatstragend angesehen werden kann. Und das ist nicht nur eine Imagefrage, es bietet für die Branche die Möglichkeit weiter Zulauf und Nachwuchs fördern zu können und gezielt auf diese Perspektive auszurichten.</p>



<p>Daher muss man selbstverständlich die Herausforderungen, die sich aus der Pandemie ergeben nutzen, Notfalls Mißstände ausbauen und gerade in Krisenzeiten Chancen ergreifen um nicht nur wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern sogar die Zukunft der Übersetz- und Dolmetscherbranche mitzugestalten.</p>



<p></p>



<p></p>



<p><br></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sollte ich einen Sprachdienstleister buchen&#8230;?</title>
		<link>https://www.macfarlane-international.de/2021/05/19/5-tipps-und-tricks-fuer-kunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bruce Macfarlane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzer-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5 Tipps und Tricks für Kunden Trotz Corona-Pandemie geht die Nachfrage nach Übersetzern nicht zurück. Im Gegenteil: Die Arbeitsbereiche für Dolmetscher und Übersetzer haben sich in den letzten 12 Monaten sogar ausgeweitet. Impfzentren brauchen ebenso sprachliche Dienstleistungen, wie Unternehmen oder andere medizinsche Einrichtungen. Information ist der Schlüssel für eine reibungsloses&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>5 Tipps und Tricks für Kunden</strong></p>



<p>Trotz Corona-Pandemie geht die Nachfrage nach Übersetzern nicht zurück. Im Gegenteil: Die Arbeitsbereiche für Dolmetscher und Übersetzer haben sich in den letzten 12 Monaten sogar ausgeweitet. Impfzentren brauchen ebenso sprachliche Dienstleistungen, wie Unternehmen oder andere medizinsche Einrichtungen. Information ist der Schlüssel für eine reibungsloses Corona-Management und die Übermittlung dieser Information ist quasi das &#8222;Schmieröl&#8220;. Doch es braucht auch Helfer und Übermittler, gerade wenn die Kommunikation durch Sprachbarrieren erschwert ist. Hier kommen professionelle Sprachdienstleister ins Spiel.<br>Wieso man hier ausgerechnet professionelle Fachkräfte zu Rate ziehen sollte erklären wir hier nun. Denn es sind einige Punkte zu beachten, wenn man die Dienste von einem Übersetzer oder Dolmetscher in Anspruch nimmt. Als großer Dienstleister mit langjähriger Erfahrung im Übersetzungs- und Dolmetscherbereich haben wir einige nützliche Tipps und Tricks:</p>



<p>Übersetzen und Dolmetschen &#8211; was ist der Unterschied?<br>Übersetzungen werden schriftlich, Dolmetschleistungen mündlich erbracht.</p>



<p><strong>1. Muttersprachlerprinzip:</strong><br>Ein ausgebildeter Übersetzer kann prinzipiell nicht nur in seine Muttersprache übersetzen, sondern auch umgekehrt in die Fremdsprache. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die Übersetzung aus der Fremdsprache in die Muttersprache ein Optimum an Qualität bietet und zudem einen besser lesbaren Textfluss gewährleistet. Schließlich ist die Muttersprache die Hauptsprache des Übersetzers. Und wenn sie aktiv gepflegt wird, garantiert diese Übersetzungsrichtung die besten Ergebnisse. Deshalb: Fragen Sie immer vorher nach, ob dieses Prinzip befolgt wird.</p>



<p><strong>2.</strong> <strong>Übersetzerausbildung und Fachgebiet:</strong><br>Eine Ausbildung ist notwendig, damit der Übersetzer über die entsprechende Kompetenz verfügt. Die Spezialisierung eines Übersetzers auf ein bestimmtes Fachgebiet ist immer der Schlüssel zu sehr guten Übersetzungen. Man sollte also nach Referenzen des Übersetzers oder Dolmetschers für Arbeiten in den entsprechenden Fachgebieten fragen.</p>



<p><strong>3.</strong> <strong>Zeitrahmen:</strong><br>Übersetzer können im Durchschnitt etwa 10 Normseiten pro Tag übersetzen, Dolmetscher etwa drei bis vier Stunden pro Tag. Es wäre jedoch falsch, anzunehmen, dass ein Übersetzer mit zunehmender Erfahrung mehr Arbeit leistet. Oft ist das Gegenteil der Fall.</p>



<p><strong>4. Vorsicht bei nicht ausgebildeten Übersetzern und maschinellen Übersetzungen:</strong><br>Für viele Unternehmen, die Texte in eine Fremdsprache übersetzen lassen wollen, klingt es sinnvoll, bei einer örtlichen Universität oder Sprachschule anzufragen. Allerdings verfügen Studenten, Sprachschüler und auch Firmenmitarbeiter selten über die nötige Erfahrung oder das entsprechende Wissen, um eine sprachlich ausgefeilte und fachlich korrekte Übersetzung anfertigen zu können. Sollen die Texte veröffentlicht oder an Lieferanten und Kunden weitergegeben werden, sollte ein erfahrener, professioneller Übersetzer und ggf. ein entsprechender Lektor die erste Wahl sein.</p>



<p><br>Bei großen internen Projekten mit sehr engen Terminen kann eine maschinelle Übersetzung hilfreich sein, um einen ersten Eindruck vom Inhalt des fremdsprachlichen Textes zu bekommen (Programme wie DeepL liefern inzwischen qualitativ hochwertige und gut klingende Texte). Für alle Dokumente, die veröffentlicht oder an andere Unternehmen weitergeleitet werden, ist eine maschinelle Übersetzung jedoch fehl am Platz. Muttersprachler werden trotz scheinbar gut klingendem Text die maschinelle Herkunft der Übersetzung zumindest erahnen. Daher ist es besser, auf Qualität zu setzen.</p>



<p><br><strong>5. Der Verwendungszweck:<br></strong>Der Auftraggeber &#8211; und auch der Übersetzer &#8211; sollte sich über den Verwendungszweck und die Erwartungen an den zu übersetzenden Text im Klaren sein. Unnötige Missverständnisse können so vermieden werden.<br>Eine gute Übersetzung beginnt immer mit einer guten Beratung. Der Endkunde sollte mit dem Übersetzungsbüro über seine Erwartungen und Vorstellungen sprechen.<br>Eine gute Beratung wird immer zu einem guten Preis-Leistungs-Kompromiss führen. Für Unternehmen und Behörden ist der Einkauf von Übersetzungsdienstleistungen oft verwirrend oder unübersichtlich. Beratung ist daher oft die halbe Miete.<br>Regelmäßige Zusammenarbeit:<br>Eine regelmäßige Zusammenarbeit mit einem Übersetzungsbüro oder einem Übersetzer ist immer sinnvoll. Je länger die Zusammenarbeit dauert, desto besser kennt die Agentur oder der Übersetzer die Fachbegriffe, Produkte und die Firmenphilosophie des Kunden. Die übersetzten Texte werden dann genau den Wünschen entsprechen. Außerdem verlaufen Übersetzungsprojekte reibungsloser und werden für den Kunden schneller abgeschlossen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dolmetscher und Übersetzer im Ausnahmezustand</title>
		<link>https://www.macfarlane-international.de/2021/04/23/dolmetscher-und-uebersetzer-im-ausnahmezustand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bruce Macfarlane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 09:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übersetzer-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[BDÜ]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Covid-19 und die Übersetzer-Branche Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass sich Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie in den ersten Lockdown begeben musste und damit die gesamte Wirtschaft des Landes still stand. Dass nichts mehr so sein würde wie zuvor war schon zu diesem Zeitpunkt klar. Und auch heute ist&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Covid-19 und die Übersetzer-Branche</strong></p>



<p>Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass sich Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie in den ersten Lockdown begeben musste und damit die gesamte Wirtschaft des Landes still stand. Dass nichts mehr so sein würde wie zuvor war schon zu diesem Zeitpunkt klar. Und auch heute ist es längst kein Geheimnis mehr: Mit der Pandemie erfahren Gesellschaft und Wirtschaft eine Komplett-Transformation. </p>



<p>Spätestens mit dem Beginn der dritten Welle im November letzten Jahres wird die Situation für nicht wenige Branchen äußerst kritisch. Einige von ihnen werden wohl entweder nicht länger existieren oder in komplett neuer Form fortbestehen. Darin sind sich Experten inzwischen sicher. Selbstverständlich ist nicht jede Branche gleichermaßen betroffen, aber diejenigen Berufsgruppen die zwischenmenschlichen Kontakt voraussetzen hat es in dieser Krise am härtesten getroffen. Die Möglichkeit auf Online-Angebote zurückzugreifen mag es für einige Dienstleister zwar geben, nicht aber für Friseure oder Gastronomen beispielsweise. Stark personenbezogene Dienstleistungen können oft nicht einmal auf Home-Office ausweichen. </p>



<p>Dolmetscher und Übersetzer haben diese Möglichkeiten auch nur im begrenzten Maß. Das Arbeitsfeld eines Übersetzers ist vielseitig, daher sind schriftliche Übersetzungen nicht das Problem. Auch hier sind zwischenmenschliche Interaktionenen im Berufsfeld der kritische Punkt. Soweit also der Beruf des Dolmetschers oder Übersetzers einen direkten zwischenmenschlichen Kontakt voraussetzt hat man mit den Corona-Kontaktbeschränkungen ein erhebliches Hindernis. </p>



<p>Warum ist das so? </p>



<p>Nicht immer sitzt der Übersetzer hinter seinem Computer und übersetzt die Rede eines/ einer Herrn/ Frau XY. Ein simultaner Übersetzer ist auf die Interaktion mit dem zu übersetzenden Subjekt angewiesen. Er muss seine/ihre Mimik und Intonation interpretieren und sie in die Übersetzung mit einfließen lassen. Der Kontakt ist für den Übersetzenden unumgänglich und ist ein wichtiger Faktor für die Qualität der Übersetzung. </p>



<p><strong>Die Problemlage</strong></p>



<p>Alleine im letzten Jahr ist eine Vielzahl von Aufträgen in Form von Großevents, Messen oder Konferenzen, welche Pandemie-bedingt abgesagt worden sind weggebrochen. Gerade hier hat es die freiberuflichen Dolmetscher bzw. Übersetzer besonders getroffen. Abgesehen von den abgesagten Veranstaltungen macht der starke Rückgang der Auftragslage allgemein dieser Berufsgruppe einen Strich durch die Rechnung. Bis zu 90% der Aufträge haben einzelne Dolmetscher verloren! </p>



<p>Daher haben sich nun die von der EU angestellten Übersetzer und Dolmetscher in Brüssel zu Wort gemeldet, indem sie einen klaren Appel an ihren Arbeitgeber gerichtet haben. In einem offiziellen Schreiben fordern diese nun aus Brüssel finanzielle Unterstützung, sowie Solidarität ein. Denn von den 1500 Freiberuflern ist seither nur noch ein Bruchteil in Gebrauch. Die meisten sind jedoch festangestellte Übersetzer und Dolmetscher. Aufgrund der Pandemie steht in Brüssel nicht einmal 20% der bisherigen Arbeit an. Auch deshalb wird es für einzelne jetzt ernst: EU-Dolmetscher wie Zigmund Stein haben inzwischen sogar Schwierigkeiten die Miete zu bezahlen. Seit Juni 2020 sind er und viele andere Freiberufler auf sich alleine gestellt und kriegen von der EU in Brüssel wenig bis gar keinen Rückhalt. Maximal vier Engagements waren es, von denen Stein im ersten Halbjahr 2020 leben musste. </p>



<p><strong>Übersetzer deutschlandweit</strong></p>



<p>Nicht nur die von der EU-Angestellten Dolmetscher und Übersetzer sind in ihrer Existenz bedroht. Laut einer Umfrage der ZEW Mannheim und des VGSD (Verband der Gründer und Selbstständigen in Deutschland e.V.) wurde nun festgestellt, dass von 15.000 Selbstständigen in Deutschland 13% der Übersetzer/Dolmetscher ans Aufhören denken. Alleine in 9% der befragten Teilnehmer ist während der Corona-Pandemie der komplette Umsatz weggebrochen. Daher gehen viele davon aus ihre Altersvorsorge antasten zu müssen. </p>



<p><strong>Homeoffice?</strong></p>



<p>Ein weiteres Problem, welches der Übersetzer in dieser Zeit lösen muss ist die Aufrechterhaltung eines Qualitätsstandards. Dolmetschen von zuhause aus ist aufgrund der technischen Rahmenbedingungen oft nicht möglich. Daher auch oft das &#8222;Homeoffice&#8220; nicht. </p>



<p>Die gute Nachricht ist, dass mögliche Lösungsmodelle schon bereitstehen: Sogenannte Dolmetsch-Hubs bieten inzwischen auf höchstem technischen Standard die Möglichkeit auf einwandfreies simultan-Dolmetschen. Damit kann über räumliche Distanz z.B. auf Online-Konferenzen ein Dolmetscher uneingeschränkt übersetzen. Ein extra Techniker betreut das komplexe Systen und ermöglicht dadurch einen reibungslosen Job von/für Übersetzer. Gerade in Pandemiezeiten! Doch auch wenn dieses Tool noch nicht überall in Deutschland zur Verfügung steht existieren bereits vier Hubs in Stuttgart und bundesweit entstehen nun mehr. </p>



<p>Schon im letzten Jahr hat der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (<a href="https://bdue.de/fileadmin/files/PDF/Positionspapiere/BDUe_VKD_PP_WirtschafspolitischeMassnahmen_Corona_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BDÜ</a>) ein Positionspapier publiziert, in dem besonders für die Freiberuflichen klar Anspruch auf praktische, wie finanzielle Unterstützung erhoben wird. Darin wird u.a. zum Schulterschluss verschiedener Verbände aufgerufen. Erste solidarische Reaktionen sind schon zu beobachten: Die Grünenfraktion unterstützt das Schreiben des BDÜ und bestätigt die Unterstützung von Solo-Selbständigen. Doch es steht noch ein langer Weg bevor. Und auch wenn weltweit die Pandemie langsam aber sicher zurückgedrängt wird: Die Krise hält weiter an. Es bleibt weiterhin zu hoffen, dass Personendienstleister, wie Dolmetscher und Übersetzer in dieser Krise unterstützt werden und durch die Bundesregierung Zuspruch erhalten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.macfarlane-international.de/2021/04/23/dolmetscher-und-uebersetzer-im-ausnahmezustand/">Dolmetscher und Übersetzer im Ausnahmezustand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.macfarlane-international.de">Macfarlane International Business Services</a>.</p>
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