Zusatz-leistungen

DTP

Anwendungen für das Desktop-Publishing sind in erster Linie auf das Layout, also die Gestaltung, sowie die Produktion von Druckerzeugnissen ausgelegt.

Im Übersetzungsbereich nutzt man das DTP, nachdem die Übersetzung erfolgt ist, um das Layout des Quelltextes und die Übersetzung zu vereinen. Nutzt der Übersetzer eine Software mit der er die Übersetzung direkt ins Layout der Quelldatei einfügen kann, wird DTP eingesetzt, um das Layout anschließend zu korrigieren.

Apostillen

Wenn Sie Ihr übersetztes Dokument bei einer Behörde oder einem Amt im Ausland einreichen wollen, kann es vorkommen, dass Sie zusätzlich zur Beglaubigung eine Überbeglaubigung benötigen. Somit wird die Echtheit der angefertigen Übersetzung auch für die internationale Nutzung durch das Gericht bestätigt. Länder, die dem Haager Abkommen beigetreten sind, akzeptieren eine Apostille. Eine Legalisation wird verwendet bei Ländern, die nicht Teil des Abkommens sind.

Unser Tipp: Wir empfehlen Ihnen bei der Zielbehörde im Ausland nachzufragen welche Form der Überbeglaubigung Sie benötigen.

 

Legalisation

Die Legalisation ist für Länder notwendig, die dem Haager Abkommen nicht beigetreten sind. Dort benötigte Urkunden müssen von der zuständigen deutschen Behörde vorbeglaubigt werden. Danach erfolgt die Bestätigung der Echtheit durch das Konsulat des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll. Erst dann kann die Urkunde im Ausland verwendet werden.

 Zuständig für die Legalisation ist die diplomatische oder konsularische Vertretung (Botschaft oder Konsulat in der Bundesrepublik Deutschland) des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll.

 

Transkription 

Um Audio- oder Videodateien weiter verarbeiten zu können, ist es wichtig, das Gesprochene schriftlich nieder zu schreiben. Transkripte sind die schriftliche Dokumentation des Gesagten. Sie dienen dabei zum einen als Gedächtnisstütze und bilden zum anderen die Arbeitsgrundlage für eine Analyse und Weiterverarbeitung der gewonnenen Daten.

Auch im Übersetzungsbereich werden Transkriptionen angewendet. Wenn bsp. ein Interview übersetzt werden soll, wird zunächst das Gesprochene von einem muttersprachlichen Fachübersetzer der Quellsprache niedergeschrieben. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Übersetzung durch einen muttersprachlichen Fachübersetzer der Zielsprache. So können Vollständigkeit und Korrektheit sichergestellt werden.

 

Transliteration

Zu unterscheiden von der Transkription im engeren Sinne ist die Transliteration als schriftbasierte, buchstabengetreue Umsetzung eines Wortes. Bei der Transliteration wird jedem Schriftzeichen eines alphabetischen Schriftsystems der Ausgangssprache genau ein Schriftzeichen eines anderen alphabetischen Schriftsystems der Zielsprache zugewiesen, so dass umgekehrt diesen Schriftzeichen der Zielsprache genau die ursprünglichen Schriftzeichen der Ausgangssprache wieder zugeordnet werden können. Es wird gemäß deutscher und internationaler Normen transliteriert.

Einsatzgebiet im Übersetzungsbereich z.B Urkunden aus Russland, China und dem arabischen Sprachraum, wo das Alphabet aus nicht lateinischen Schriftzeichen besteht.